| ICOS - fragments of sirens 2xLP/CD [AA47] - by ox-fanzine #73, oktober 2007 Ein wunderschöner Satz findet sich im Info des Labels zum zweiten Album der Band aus Göteborg: "ICOS gründeten sich Anfang 2001 als Kollektiv . Sie brauchten sage und schreibe 2 Jahre bis sie die ersten Konzerte live spielten." Meine Rede: Kollektives Arbeiten ist ja eine schöne Sache, aber wenn einer ansagt, wo's lang geht, geht so manches schneller. Hätte ich eine Band, wäre ich wohl der egomane Frontmann vom Typ Mike Ness. Wie dem auch sei, ICOS haben sich Zeit gelassen, und das ist gut, wenn man seinen eigenen Weg gehen will. Gefunden allerdings hatten die Schweden den wohl bald, denn auch auf dem zweiten Album (das erste erschien 2004 auf Wasted Sounds) sind sie Meister des monumentalen Düstersounds, wie ihn bis heute NEUROSIS, GOD SPEED ... und ISIS prägen. Das macht sich hier in einem Hang zu epischen Kompositionen ("Song" klingt viel zu rocknrollig) bemerkbar, die knappe Stunde Spielzeit verteilt sich auf sieben Stücke, eines reißt mit 16:24 alle Grenzen, doch langatmig sind sie mitnichten. Mit ihrem Gespür für Dynamik, die Fähigkeit zum Aufbauen von Spannung im Zeitlupentempo, dem gekonnt beherrschten Kontrast von leisen Parts und wuchtigen, lauten haben ICOS das Zeug dazu, in der Liga des Neo-Prog-Bombast-Rocks weit oben mitzuspielen. Worin allerdings ihr originärer Beitrag zur Weiterentwicklung dieses Sounds besteht, das müssen sie noch zeigen. Eine Platte, bei der man sich einmal mehr den Kauf eines 5.1.-Surround-Systems überlegt, denn die Produktion ist hier ausgesprochen gut. Beeindruckend. (8) (Diese Band war auf der Ox-CD #73 zu hören.) (Joachim Hiller) link to the distro: www.ox-fanzine.de |
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| ICOS - fragments of sirens 2xLP/CD [AA47] - by metalorgie.com, mai 2008 Esprits sylvestres caressant furtivement les oreilles ("On my Own"), bruissements végétaux adoucissant une complainte déjà chuchotante légèrement dérangés par un tambourin furtif et le pincement de quelques cordes, Icos nous plonge dans un songe différent de celui auquel nous avait convié l'excellent Walk with Me. |
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